Nordchile - Selbstfahrer von Arica bis nach Santiago - 24 Tage 23 Nächte

NORDCHILE Codpa Tal

 

Eine Reise in der Große Norden Chiles wird dominiert von ausgedehnten Wüstenflächen: dem Desierto de Atacama. Eine atemberaubende Szenerie bietet der Nationalpark Lauca im Grenzdreieck zu Bolivien und Peru. Und rund um die Oase San Pedro bezaubern Salzseen, Geysire und Hochlanddörfer den Besucher.

 

01TAG

Flug von Santiago nach Arica. Empfang eines Mietwagens am Flughafen und Fahrt (ca. 114km / 1,5 Std) nach Codpa. Übernachtung.

 

02TAG

Tag zu Akklimatisierung und Erkundung der Gegend in Eigenregie. Übernachtung.

 

 

Nordchile – Putre / NP Lauca / Lago Chungara

Das Andenstädtchen Putre ist der ideale Ort, um sich langsam an die Höhenluft zu gewöhnen. Von hier aus geht es weiter zum Chungará-See auf im Wortsinn atemberaubenden 4570 m Höhe. Der See liegt mitten im Nationalpark Lauca und malerisch zu Füßen von zwei 6500 m hohen Kegelvulkanen. In diesem Biosphärenreservat lebt eine einzigartige Flora und Fauna, darunter Flamingos und Wildgänse sowie die Lamaarten Vicuña und Guanaco. An dem einsamen Dorf Parinacota vorbei geht es bis zum silbern glitzernden Surire-Salzsee.

 

 

03TAG

Fahrt (ca. 245km / 3,5 Std) über den Inka-Weg nach Putre. Besuch der Aymaradörfer Tignamar und Belén, („Camino del Inca“). Ankunft in Putre und Übernachtung.

 

04TAG

Fahrt von Putre zum Salzsee Salar de Surire (4300 m). Besuch des Nationalreservats Las Vicuñas und der Steindörfer Ancuta, Guallatiri und Viluvio, wo die aymaras von der Lamazucht leben. Weiterfahrt vorbei am permanent rauchenden Vulkan Guallatiri. Während der Fahrt können Sie zahlreiche Nandus beobachten, die von den aymaras „Suri“ genannt werden. Der Salzsee dient zudem drei verschiedenen Flamingoarten als Brutstätte. Abends Rückfahrt nach Putre. Übernachtung.

 

05TAG

Fahrt zum Zeremoniedorf der Aymaras Parinacota. Fahrt zum spektakulären Nationalpark Lauca, der sich durch seine artenreiche Tierwelt auszeichnet (Biosphärenreservat der UNESCO). Eintritt in den Parque Nacional Lauca in welchem sich der berühmte Lago Chungará (4.570m) befindet und damit dem höchstgelegenen See der Welt fahren, in einer Landschaft umringt von „Apus“ (Heilige Berge) und der „Payachatas“ (Zwillingsvulkane) Parinacota und Pomerape, welche die Malkus (Könige) der Anden sind. Beobachtung der Fauna der Region wie Alpacas, Vicuñas, Llamas und Vizcachas.

 

Am Nachmittag Rückfahrt (ca. 144km / 2 ½ Std) über den Inka-Weg nach Arica. Besuch der Aymaradörfer Tignamar, Belén, Chapiquiña, Socoroma und Putre („Camino del Inca“). Ankunft in Arica. Rest des Tages zur Erkundung Aricas oder Erholung am Pazifik. Übernachtung.

 

Nordchile – Arica

 

In Chiles nördlichster Stadt, der Küstenoase Arica, sind vor allem die von Eiffel entworfene Kathedrale und der Stadtfelsen „Morro“ sehenswert. An den Palmenstränden genießen Einheimische wie Touristen das milde Klima. Im Archäologischen Museum San Miguel de Azapa sind 8000 Jahre alte Mumien zu bewundern. An überdimensionalen Felszeichnungen (Geoglyphen) vorbei führt die Straße auf den Altiplano, das über 4000 m hohe Hochland, auf dem seit Urzeiten die Aymara-Indianer leben.

 

06TAG

Tag zur Erkundung der Stadt auf eigene Faust. Übernachtung.

 

Highlights: Catedral San Marcos – Casa de la Cultura – der historische Morro de Arica mit seinem einzigartigen Panoramablick – Die Strände und der Fischerhafen – Beobachtung von Pelikanen und Seewölfen – Fahrt zum Valle de Azapa – Beobachtung der Geoglifos und Besuch des Museo Arqueológico de San Miguel, welches eine der ältesten Mumiensammlungen der Welt besitzt (Momias Chinchorro 5.000 v.C.).

 

 

NORDCHILE – Pazifikküste – Iquique

 

Die Hafenstadt erstreckt sich auf einer schmalen Uferplattform zwischen dem Pazifischen Ozean und einer 600 m hohen Kordillerenwand hinter der Stadt. Der restaurierte historische Stadtkern lädt die Besucher zum Genießen und Staunen ein. Das öffentliche Leben spielt sich auf den Einkaufsstraßen, Theater & Oper, Strandpromenaden und den Plätzen Prat und Condell ab. Die Sehenswürdigkeiten befinden sich im westlichen Teil des Zentrums.

 

07TAG

Weiterfahrt über die Panamericana in südlicher Richtung bis nach Iquique (ca. 291 Km/4 Std). Am Nachmittag Besuch der historischen Altstadt oder der schönen Strände Iquiques. Übernachtung.

 

08TAG

Tag zur Erkundung der Gegend auf eigene Faust. Übernachtung.

 

Fahrt zur ehemaligen Salpeterabbaustelle Humberstone, jetzt eine Geisterstadt. Besichtigen Sie die verfallenen Unterkünfte der Arbeiter, das restaurierte Theater und das riesige Schwimmbad, das aus dem Wrack eines Schiffes gebaut wurde. Weiterfahrt und Besuch der Geoglyphen (Geoglifos de Pintados). Bewundern Sie mehr als 400 Figuren, die menschliche Wesen und verschiedene Tierarten darstellen.

 

 

Nordchile San Pedro de Atacama

Im Schatten des mächtigen Vulkans Licancabur, mitten in der trockensten Wüste der Welt, liegt auf 2438 Metern mit der kleinen Oase San Pedro de Atacama das unbestrittene touristische Zentrum der Region. Eine Reise in den Norden Chiles führt Sie zu bizarren Wüsten- und Felsformationen und zu dem größten Salzsee Chiles. Sie erleben einsame Lagunen, die als grün-blaue Tupfer in dieser von Brauntönen geprägten Landschaft liegen. Ein Spektakel besonderer Art veranstalten jeden Morgen zu Sonnenaufgang die Geysire von El Tatio auf 4300 m Höhe: Dann schießen vor der Kulisse gewaltiger Andengipfel heiße Dampffontänen aus der Hochsteppe.

 

09TAG (langer Fahrtag)

Fahrt (ca. 454km / 6 Std) zur Wüstenoase San Pedro de Atacama. Während der Fahrt können Sie die Cordillera de la Sal und den Vulkan Licancabur bewundern. Ankunft im Hotel.

 

 

Nachmittags Abfahrt mit dem Mietwagen vom Hotel in San Pedro de Atacama entlang der Cordillera de la Sal (Salzkordillere). Das erste Ziel ist “Valle de la Luna”, im Nationalreservat Los Flamencos; die Winderosion hat die mondähnliche Landschaft geformt, unter anderem auch die als “Las Tres Marías” bekannten Salzskulpturen. Im Anschluss Besuch des “Valle de la Muerte” (Tal des Todes), der nicht nur zum Sandsurfen besucht wird, sondern in erster Linie wegen des großartigen Gesamteindrucks, zu dem zahlreiche Skulptur artige Salzformationen gehören. Die Tour hat einen besonderen Höhepunkt mit dem Blick auf den Sonnenuntergang von einem der höchsten Punkte der Salz-Kordillere, dem Ausguck von Kari, mit anschließender Rückfahrt zum Hotel in San Pedro de Atacama und Übernachtung im Hotel.

 

10TAG

Frühstück im Hotel. Anschließens Abfahrt mit dem Mietwagen von San Pedro de Atacama zu den wichtigsten archäologischen Stätten der Region, von denen zuerst die vorspanische Festung “Pukará de Quitor” aus dem 14. Jh. besucht wird, die seinerzeit von den Bewohnern der Atacama gebaut wurde. Heute ist die Festung ein archäologisches Monument, dessen besondere geschichtliche Bedeutung durch die Schlacht von Quitor begründet ist, einem der ersten Kämpfe zwischen Spaniern und Ureinwohnern zu Beginn der Eroberung der Atacama. Im Anschluss empfehlen wir einen Besuch von Aldea de Tulor, in der aufgrund der örtlichen Bedingungen bestens erhalten das früheste Zeugnis der sogenannten “San Pedro-Kultur” zu sehen ist. Diese uralten Gebäude sind wahrscheinlich die Zeugnisse der ersten menschlichen Siedlung in der Atacamawüste. Rückkehr nach San Pedro de Atacama.

 

 

Am Nachmittag empfehlen wir die Abfahrt vom Hotel in südlicher Richtung zum Salar de Atacama, mit Besuch der Cejar-Lagune, die mit ihrem türkisfarbigen Wasser, dem weißen Ufersaum aus Salzkristallen und den gelegentlich zu sehenden Flamingos und Taguas beeindruckt. Die endlose Weite der Saline und der unverstellte Blick auf die Berge der Anden sind die perfekte Bühne für ein schwebendes Bad im Salzwasser. Die Fahrt wird weiter nach Süden fortgesetzt, zu den “Ojos del Salar” – den Augen der Saline – die nicht nur wegen ihres geringeren Salzgehaltes dazu einladen, sich das Salz des ersten Bades abzuwaschen, sondern durch ihre geologische Struktur von besonderem Reiz sind. Abschließend fahren Sie zur Lagune Tebenquiche, in deren Wasser sich die im Licht der Nachmittagssonne vielfarbig leuchtenden Berge spiegeln. Rückfahrt zum Hotel in San Pedro de Atacama. Übernachtung.

 

11TAG

Frühstück im Hotel und Abfahrt von San Pedro de Atacama zum Salar de Atacama, eine der flächenmäßig größten Salinen der Welt, wo die Strecke in das Gebiet Soncor und zum Chaxa-See führt, in dem die drei Flamingo-Arten zu sehen sind, die in Chile leben. Anschließend setzen wir die Fahrt in die Atacamawüste fort bis auf 4300 m ü.N.N., um die wunderschön gelegenen Lagunen Miscanti und Miñique zu besichtigen. Beeindruckend ist das bläuliche Wasser de Seen, das vom geschmolzenen Eis der gleichnamigen Vulkane stammt. Im Anschluss Rückkehr in das Dorf Toconao. Zum Abschluss, empfehlen wir die Besichtigung des Dorfes Toconao, mit Hauptplatz, der Kirche San Lucas und dem 1750 aus Lehmziegeln und Kakteenholz gebauten Glockenturm, die beide seit 1951 Nationaldenkmale sind. Rückkehr nach San Pedro und Übernachtung.

 

12TAG

Tipp: Aufbruch im Morgengrauen (05:00Uhr) vom Hotel in San Pedro de Atacama. Die Route führt über 89 km hinauf zur Atacamawüste, bis auf 4320 m ü.N.N. zum Besuch eines der weltweit bedeutendsten geothermischen Gebieten, den Tatio-Geysiren. Bei einer Wanderung auf eigene Faust können typische geothermische Phänomene beobachtet werden, die durch die eisigen Morgentemperaturen verstärkt werden, so etwa die großen Dampfsäulen der Fumarolen. Im Anschluss kann im „pozón rústico“ – einem natürlichen Becken zwischen Felsen – ein erholsames Bad im Wasser der Thermalquellen genommen werden. Auf der Rückfahrt können Sie einen kleinen Halt am Hochmoor von Putana, wo verschiedene Vogelarten vor dem Vulkan Colorado beobachtet werden können einlegen.

 

 

Am Nachmittag: Abfahrt vom Hotel in San Pedro zur Quebrada de Puritama, einem Canyon ca. 30 km nördlich vom gleichnamigen Dorf. Das Dorf selbst, auf 3.000 m.ü.d.ms, verfügt über zahlreiche warme Quellen (30°C) die ideal sind um ein entspannendes Bad zu nehmen. Ferner ist dieser Ort ideal, um das Zusammenspiel dieser einzigartigen Natur zu bewundern. Das Wasser, was durch die Felsen fließt, ist der Ursprung des Flusses Río de Aguas Calientes, mit einer Durchschnittstemperatur von 32° C. Nach einem entspannten Tag geht es zurück nach San Pedro. Übernachtung.

 

13TAG

Fahrt (ca. 310km / 4 Std) nach Antofagasta. Am Nachmittag Gelegenheit zur Besichtigung von La Portada, einem gewaltigen Felsentor, das im Meer vor der Steilküste des pazifischen Ozeans steht. Übernachtung.

 

Kleiner Norden Copiapo

Von der Silberstadt Copiapó aus erreicht man leicht die einsamen Strände bei Bahía Inglesa und die wilden Weiten des Hochandenparks Nevado Tres Cruces, mit dem höchsten Vulkan der Welt, dem Ojos del Salado (6893 m).

 

14TAG (Langer Fahrtag)

Fahrt (ca. 538km/6 Std) nach Copiapo. Übernachtung.

 

Kleiner Norden La Serena und Umgebung

 

Mit andalusischem Charme wartet La Serena auf, das “heitere” Seebad. Von hier ist es nicht weit ins grüne Tal des Elqui-Flusses, in dem Wein und Papayas gedeihen. Die Küstenstadt wird nicht zu Unrecht als schönster Badeort Chiles bezeichnet. Den Besucher erwartet eine kilometerlange Strandpromenade mit netten Restaurants und breiten, flachen Sandstränden. Sonnenanbeter, Esoteriker und UFO-Gläubige schwören auf die geheimnisvolle Atmosphäre des Valle del Elqui.

 

15TAG

Fahrt (ca. 335km/4 Std) nach La Serena. Rest des Tages zur freien Verfügung. Übernachtung.

 

Highlights La Serena:

Avenida del Mar (Strandpromenade) / Strand Peñuelas. / Historische Zentrum, mit dem Markt La Recova, der Kathedrale und dem Rathaus/ Aussichtspunkt der Universidad de La Serena.

 

Umgebung:

Coquimbo: Strand La Herradura /Aussichtspunkt auf die Bucht von Coquimbo/ Cruz del Tercer Milenio/ Barrio Inglés (aus der Zeit des Bergbaus und der Hafenarbeit.)

 

16TAG

Tag zur Erkundung der Gegend auf eigene Faust. Übernachtung.

 

Ausflugsmöglichkeiten:

Heute besteht die Möglichkeit, einen Ausflug zur Isla Damas mit ihren weißen Sandstränden zu unternehmen. Diese Insel ist interessant für alle Naturliebhaber und Abenteuerlustige. Nach ca. 120 km Fahrt kommen Sie zur kleinen Bucht Los Choros, welche zum Nationalreservat des Humboldt-Pinguins gehört. Ab Los Choros können Sie ein Boot besteigen, das Sie zur Isla Damas bringt. Auf der Fahrt sehen Sie u.a. Seehunde, Pelikane und Delfine, die das Boot begleiten. Es gibt nur noch drei Delfin-Kolonien auf der Welt, eine davon vor der Isla Damas.

 

 

Kleiner Norden Elqui Tal & Sternwarte

Das sonnigen Elqui Tal ist eine grüne Oase inmitten gewaltiger Andenvorläufer! Eine vielfältige Vegetation bestimmt das wunderschöne Landschaftsbild: Kakteen, Palmen, Papaya-, Avocado- und Chirimoyabäume und natürlich Weinanbau, unter anderem die Moskatel-Trauben für den berühmten „Pisco“ – einem klaren Traubenschnaps. Der „Pisco Sour“ ist das leckere Nationalgetränk Chiles! Das ganze Tal ist bekannt dafür, das „mystische Tal“ Chiles zu sein – da, wo all die UFOs landen und wo eine ganz spezielle Energie spürbar ist – und es hat mehr als 300 Sonnentage pro Jahr!

 

17TAG Langer Fahrtag!

Fahrt nach Vicuña. (ca. 70 Km/ 1 Std). Abfahrt von La Serena in Richtung des Valle del Elqui. Sie fahren vorbei an Chirimoya-, Papaya– und Weinrebenplantagen, allesamt typische Früchte dieser Zone. Kurzer Stopp an der Talsperre von Puclaro (1999), von wo aus man eine fantastische Aussicht über das Tal hat. Ankunft im Dorf Vicuña. Hier besuchen Sie die Plaza de Armas und umliegende Gebäude, wie die Torre Bauer oder die Kirche. Besuch der Anlage der Pisquera Capel (Herstellung des chilenischen Nationalschnaps Pisco). Übernachtung.

 

18TAG

Tag zur Erkundung der Gegend auf eigene Faust. Übernachtung.

 

Tipp:

Fahren Sie weiter auf dem Serpentinenweg durch das Valle del Elqui, vorbei an typischen Dörfchen wie Paihuano und Montegrande. Genießen Sie die schöne Landschaft umgeben von Hügeln. Ankunft in Pisco Elqui und Besuch des Hauptplatzes und der Kirche. Auf demselben Weg geht es zurück nach Montegrande. Hier liegt das Grab von Gabriela Mistral, die erste Frau die den Literaturnobelpreis erhielt (1945). Dieser Ort, wo sie geboren und aufgewachsen ist, hat sie mit seiner Naturschönheit und Reinheit der Kinder für viele Werke inspiriert. Möglichkeit zum Besuch des Gabriela-Mistral-Museums und der Pisco Fabrik. Das chilenische Nationalgetränk hat hier seinen Ursprung. Rückkehr zum Hotel in Vicuña.

19TAG

Tag zur Erkundung der Gegend auf eigene Faust. Übernachtung.

 

TIPP:

Abends Besuch der Sternwarte Mamalluca. (Sternenshow ca. 3 Std.)

Das trockene Klima und die mehr als 300 Sonnentage im Valle del Elqui begünstigen die Konditionen zur Sternenbeobachtung. Die Hügel und Berge erlauben die Anbringung von Teleskopen auf großer Höhe, weitab von der Lichtverschmutzung und inmitten einer schönen Umgebung. Abfahrt Richtung Vicuña zur Sternwarte Cerro Mamalluca. Sie werden mit einem astronomischen Vortrag und Videos willkommen. Weiter geht es zu den Teleskopen (12‘, Spiegel 40cm Durchmesser, Meade Ix-200, Linsen super Prölss u.ä.), durch die Sie Sterne, Planeten und Nebel erblicken können.

 

Zentralregion Pazifikküste um Valparaiso und Viña del Mar

Die ausgedehnten Sandstrände von Viña del Mar, malerisch von schwarzen Felsklippen unterbrochen, ziehen jeden Sommer die Sonnenhungrigen an. Viña und das benachbarte Valparaíso sind längst verschmolzen, und doch könnten die Gegensätze kaum größer sein: hier das lebhafte Seebad, dort der geschäftige Hafen – einer der größten des Landes. Das ganz besondere, eigenwillige Flair verleihen Valparaíso jedoch weniger die Gründerzeit-Gebäude und originellen Hafenkneipen, sondern vielmehr die Hügel, die den Hafen wie Wächter umringen und an deren Hängen bunt gestrichene Holzhäuser wie Vogelnester kleben. Hinauf gelangt man über ein verwirrendes Labyrinth aus steilen Stiegen, verwinkelten Gassen und kurvigen Sträßchen – und mit ratternden Aufzügen. Die uralten, aber verlässlichen Ungetüme befördern den Besucher zu den Aussichts-promenaden auf den Hügeln. Hier kann man in einem der Terrassencafés sitzen und den Panoramablick über Hafen und Bucht genießen

 

20TAG (Langer Fahrtag!)

Frühstück. Fahrt an die Pazifikküste (ca. 458 Km/ 6,5 Std). Ankunft in Valparaíso, der wichtigsten Hafenstadt Chiles, UNESCO – Kulturdenkmal und Sitz des Nationalkongresses. Die bunten Häuser und Hügel, Parks und historische Monumente sowie zahlreiche typische Bars und Restaurants verleihen der Stadt einen besonderen Charme. Besuchen Sie das Museum „La Sebastiana“, eines der ehemaligen Häuser des weltweit bekannten chilenischen Dichters und Literaturnobelpreisträgers Pablo Neruda. Nutzen Sie die Möglichkeit, bei einem Mittagessen in den zahlreichen traditionellen Restaurants die kulinarischen Spezialitäten dieser Zone zu probieren. Weiterfahrt nach Viña del Mar, wegen seiner zahlreichen Parks und Grünanlagen auch bekannt als die „Stadt der Gärten“. Hier finden Sie viele Sehenswürdigkeiten: beispielsweise das Mueso Fonck, den Sporting Club (Pferderennbahn) und das Estadio Sausalito. Später können Sie das Casino besuchen, welches der Stadt ein aristokratisches und exklusives Flair verliehen hat. Übernachtung in Viña del Mar oder Valparaiso.

 

21TAG

Frühstück. Erkundung der Pazifikküste mit dem Mietwagen auf eigene Faust, z.B. Besuch der Badeorte Reñaca und Cochoa oder Besuch der Nationalpark „La Campana“. Übernachtung.

 

Zentralregion Santiago de Chile

 

Vor der imposanten Kulisse der schneebedeckten Anden brodelt das Leben der modernen Fünf-Millionen-Hauptstadt Chiles. An klaren Tagen sind die über 5000 Meter hohen Andengipfel zum Greifen nah. Dann lässt man von der Aussichtspromenade des bewaldeten Stadtbergs Cerro San Cristóbal das Panorama auf sich wirken: Hinter dem Band des Mapocho-Flusses reihen sich die Glasfassaden der neuen Geschäftsviertel und die Wohntürme der oberen Stadtbezirke bis zum Fuß der Kordillere. Zwei Freibäder, ein kleiner Zoo, ein Botanischer Garten und Restaurants laden zum Verweilen in dieser grünen Oase mitten in der Stadt ein. Die Hauptstadt Chiles ist nicht nur politisch, sondern auch geographisch und wirtschaftlich das Zentrum des Landes. Nur jeweils eine Stunde von der Küste und den Anden entfernt, liegt Santiago inmitten einer herrlichen Landschaft. Genießen Sie die kulinarische Vielfältigkeit in den exquisiten Restaurants und gemütlichen Weinlokalen im Künstlerviertel Bellavista. In der Umgebung Santiagos liegen die besten und bekanntesten Weingüter Chiles und laden zum Besuch ein.

 

22TAG

Fahrt nach Santiago (ca. 120km / 1,5 Std). Sie durchqueren die schönen Täler Casablanca und Curacaví, bekannt für den Weinanbau. Ankunft in Santiago Fahrt zu Ihrem Hotel. Am Nachmittag Abgabe des Mietwagens im Hertz Stadtbüro.

 

Am Nachmittag:

City Tour – Santiago de Chile (Gruppe/deutsche Reiseleitung/Halbtagesausflug)

Abholung im Hotel und Abfahrt zur Stadtmitte und den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Dazu gehört zuerst der Cerro Santa Lucia, Ort der Stadtgründung im Jahre 1541. Es folgt eine Besichtigung der Plaza de Armas, dem Hauptplatz von Santiago, an dem die Kathedrale von Santiago, das Rathaus, die Hauptpost und das Museum für Nationale Geschichte stehen.

Die Tour führt weiter zum Präsidentenpalast mit einem anschließenden Rundgang durch einige traditionelle Straßen und Quartiere. Weiter führt die Tour durch den Osten Santiagos, in dem die modernen Gebäude zu sehen sind und wie sie die Stadt verwandelt haben. Es ist ein Halt bei der Lapislazuli-Werkstatt von „Faba“ vorgesehen, wo bei einem „Pisco Sour“ herrliche Lapislazuli-Objekte bewundert werden können. Die Tour endet am Hotel in Santiago. Übernachtung im Hotel

 

23TAG

Viña Concha y Toro

(Halbtagesausflug/Gruppe/engl. Reiseleitung)

Abfahrt vom Hotel in Santiago in Richtung Pirque, wo sich der Stammsitz von „Concha y Toro“ befindet, einem der wichtigsten Weinhersteller und Exporteure Lateinamerikas und eine der weltweit wichtigsten Marken, die mit ihrem Wein in über 130 Ländern präsent ist. Der Besuch bei Concha y Toro beginnt mit einem Rundgang durch das herrschaftliche Hauptgebäude nebst beeindruckender Parkanlage mit einer Lagune. Weiter führt der Rundgang zu den Weinbergen, auf denen der Rohstoff der international geschätzten Weine wächst, und zu den Weinkellern, unter anderem den Keller des „Casillero del Diablo“, wo die Lagerungs- und Reifevorgänge erfolgen, die dort mit besonderen Legenden verknüpft sind. Am Abschluss des Rundganges findet ein Besuch des Weinladens statt, bei dem Weine und Erinnerungsstücke an den Besuch erworben werden können. Im Anschluss, Rückfahrt in das Hotel in Santiago. Rest des Tages zur freien Verfügung. Übernachtung.

 

Highlights: das Barrio Bellavista, der Mercado Central, die Estación Mapocho und das Museo de Bellas Artes. Besuchen Sie den Cerro Santa Lucia, wo 1541 die chilenische Hauptstadt gegründet wurde oder die Plaza de Armas, von wo aus sie die Kathedrale von Santiago, das Rathaus, die Hauptpost und das Museo Histórico Nacional erreichen können. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der ehemalige Nationalkongress, der Regierungspalast La Moneda, der Club Hípico (Pferderennbahn), das Universitätsviertel.

 

24TAG

Abholung im Hotel und Transfer zum Flughafen.

 

Ende der Reiseleistungen

 

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