Norden – Chiclayo, Cajamarca, Trujillo

CHICLAYO

Hauptstadt der Region Lambayeque im Norden des Landes, wo die Grabkammern des „Herren von Sipan” liegen, in denen der Herrscher der Region mit seinen Juwelen und Goldornamenten begraben wurde, ein großartiger archäologischer Fund. In der Umgebung liegt auch die archäologische Fundstelle der Moche-Kultur, deren Hauptattraktion die Lehmpyramiden von Tucume darstellen.

CAJAMARCA

Die Provinz Cajamarca liegt auf über 2.720 m ü.d.M. im Norden Perus, in der westlichen Andenkette. Hier treffen Gebirge und Dschungel aufeinander. Die Ursprünge Cajamarcas liegen ca. 3.000 Jahre zurück, als die Stämme der Huacaloma, Layzón, Cumbe Mayo und Otuzco sich hier niederließen. Die Stadt mit den wunderschönen Kolonialbauten bietet viele Sehenswürdigkeiten in der Umgebung wie die Baños del Inca (Inkabäder), die Grabstätte Ventanillas de Otuzco und die archäologische Stätte Cumbemayo.

TRUJILLO

Der Überlieferung zufolge nannte sich das Reich vor den Inkas die Chimu-Kultur. Ihre Hauptstadt war aufgrund ihres guten Klimas bekannt als die Stadt des ewigen Frühlings und liegt 561 km von Lima entfernt an der peruanischen Küste. Bekannt geworden ist Trujillo insbesondere für die Festivals der Marinera und des Frühlings sowie für „Chan Chan”, die Überreste der größten aus Lehm erbauten Stadt Amerikas – weltweit die zweitgrößte -, aber auch für seine Strände, an denen die Fischer nichts an ihren jahrhundertealten Techniken geändert haben und mit den Schilfbooten ausfahren, genau wie am Titicaca-See. Die Stadt wurde 1537 gegründet und wuchs schnell zu einer der wichtigsten und reichsten Städte im Vizekönigreich heran, wovon heute noch die schönen Herrenhäuser zeugen.